Jan´s Hintergrund
9
Apr
2018
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Wattolümpiade – Dreck für einen guten Zweck

Am 21. Juli 2018 ist es wieder so weit! Um die 500 Teilnehmer kommen bei der Wattolümpiade zusammen, um sich in mehreren Disziplinen zu messen. Der olympische Gedanke „dabei sein ist alles“ lässt die sogenannten Wattleten zu Höchstformen auflaufen. Ob Wattfußball, Wattwolliball oder Watthandball, Hauptsache Matsch, Hauptsache Spaß.

Das Ereignis hat sich herumgesprochen. „Es haben sich neben Teams aus der Region auch Sportler aus der Schweiz, aus Tschechien, Berlin, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Hamburg, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern angemeldet“, so Wattkampfleiter Oliver Kumbartzky.

Aal-Staffellauf und Fischtennis

Der aufmerksame Leser hat sofort erkannt: Hier werden konventionelle Sportarten an die Bedingungen des Wattenmeeres angepasst. In erster Linie ein Riesenspaß für Teilnehmer und Publikum. Darüber hinaus gibt es noch einige Wettkämpfe, die aber wohl nie olympisch werden. Wobei Schlickschlitten-Rennen, Aal-Staffellauf, Fischtennis oder Euterball sicherlich gute Einschaltquoten bescheren würden.

 

 

 

Wattolümpiade

„Dreckiger Sport für eine saubere Sache“

Schlammschlacht für den guten Zweck

Am Samstag treten die Lokalmatadoren neben Teilnehmern aus ganz Deutschland und Wattbegeisterten aus dem benachbarten Ausland an. Und zwar für einen guten Zweck: Mit dem Erlös der Veranstaltung werden Beratungs- und Informationsstellen für Krebspatienten unterstützt unter dem Motto „Stark gegen Krebs“. Bisher kamen seit 2004 durch den „schmutzigen Sport für eine saubere Sache“ mehr als 330.000 Euro zusammen.

Die Wattolümpiade hat es mittlerweile zu großer Bekanntheit geschafft. Erstmalig fand die Veranstaltung 1978 statt. Aus einem anfänglichen Zusammenkommen weniger Freunde, hat sich ab 2004 ein richtiges Event etabliert. Der Rahmen, in dem das matschige Wattfest stattfindet, wurde immer größer und ist heute zu einem echten Publikumsmagneten geworden, über den die regionalen und überregionalen Medien gerne berichten.

Wer sich in den Sommerferien sowieso an der Nordsee aufhält  – einfach hinfahren! Ein Ausflug an die Nordsee schadet nie. Also kann man auch gleich in Brunsbüttel am Elbdeich vorbeischauen. Denn hier wartet ein Riesenspaß, ganz nach dem Motto: „Im Watt sein ist alles“!

Bildmaterial von: www.wattoluempia.de

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