Jan´s Hintergrund
16
Sep
2016
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Accessoires von A bis Z: Krawatte

Der absolute Klassiker unter den Herren-Accessoires: Die Krawatte. Sie ist das Detail, das den Anlass formeller bzw. feierlicher macht. Sie ist stilgebendes Element und rundet eine Anzugkombination perfekt ab. Vorausgesetzt die Krawatte ist auf das Outfit abgestimmt. Ist das nicht der Fall, wird mitunter der ganze Look geschmälert. Denn die Krawatte steht mit im Fokus des Gegenübers und ist ständig in seinem Blickfeld. Sie ist sozusagen ein „Türöffner“, der für Seriosität, Selbstbewusstsein und Durchsetzungsvermögen steht. Also Augen auf bei der nächsten Krawattenwahl!

Krawatten gibt es für jeden Geschmack und Anlass

Krawatten gibt es in Hülle und Fülle: Neben vielfältigen Mustern oder schlichten Designs kann man auch zwischen verschiedenen Materialien auswählen. Ob aus Seide, Wolle, Baumwolle, Polyester oder Strick gefertigt, die jeweilige Krawatte muss zum Look passen. Zum rustikalen Tweed-Sakko empfiehlt sich eine strukturierte Krawatte mit Wollanteil, die gleiche Krawatte zum edlen Dreiteiler dagegen geht nicht.

Während man mit einfarbigen Krawatten weniger verkehrt machen kann, ist bei manchen Dessins Vorsicht geboten. Je größer ein Muster ist, desto weniger formell ist die Gesamtwirkung. Gemusterte Krawatten sollten deswegen im Business eher zurückhaltend eingesetzt werden, und wenn, auch nur zu unifarbenen Hemden getragen werden. Das beliebteste Krawattenmuster sind sicherlich Streifen in allen Varianten. Längs-, Quer- oder Diagonalstreifen wirken lebendig und dynamisch. Der modische Mann achtet allerdings darauf, dass die Krawattenfarbe mit der des Hemdes harmoniert. Korpulentere Männer sind bestens mit Krawatten im Collegestreifen-Design beraten. Diese lassen den Oberkörper schmaler wirken. Der Grund hierfür liegt in der diagonalen Streifenführung  von links oben nach rechts unten.

Group of colorful male ties

Bloß nicht jemandem auf den Schlips treten

Der modische Mann weiß es, trotzdem soll es an dieser Stelle noch einmal erwähnt werden: Comickrawatten oder Krawatten mit witzig gemeinten Motiven sind absolute No-Gos – im Business sowieso und in der Freizeit ernten sie auch nur ein müdes „Naja“. Also besser Finger weg. Das gleiche gilt für die Kombination Kurzarmhemd und Krawatte: Dafür gibt’s ein einstimmiges Nein!

Was auch nicht geht: Das Krawattenende ins Hemd stecken – auch wenn die Befürchtung besteht, dass die Krawatte einmal quer durch den Suppenteller gezogen wird. Wer seine Krawatte stilvoll im Zaum halten will, benutzt eine Krawattennadel oder -klammer.

Zu guter Letzt: Auf die Länge einer Krawatte kommt es sehr wohl an. Im besten Fall endet die Krawattenspitze auf Höhe der Gürtelschnalle. Je nachdem welchen Knoten ihr favorisiert, dies unbedingt beachten. Ein zu kurzer Schlips wirkt einfach deplatziert. Vor allem Männer mit großem Körperumfang sollten die Krawatte so binden, dass sie ja nicht auf dem Bauch endet. Die Standard-Krawatte ist ca. 145 cm lang, wer groß gewachsen oder einen langen Oberkörper hat, sollte sich für eine Krawatte in Überlänge mit ca. 155 cm entscheiden.

Noch ein Tipp für Männer mit kräftiger Statur: Finger weg von den modischen, schmalen Krawatten. Denn die mogeln im Zweifel noch ein paar Kilos dazu. Besser sind breitere Modelle, die zum Figurtyp passen.

Vielseitige Klassiker für Jedermann

Wer Akzente setzen will, der sollte unbedingt eine Krawatte zum Anzug tragen. Sie ist das i-Tüpfelchen, das einen Look noch eleganter und edler macht. Sie ist textiles Machtsymbol, das richtig eingesetzt, zu stylischen Wow-Effekten verführt.

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