Jan´s Hintergrund
6
Sep
2016
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Lässig, leger, Loafer

Der Loafer gehört in die Abteilung der Schlupfschuhe, d.h. der Einstieg in den Schuh ist leicht und bequem. Ein komfortabler Schuh, der überwiegend im Freizeitbereich anzutreffen ist und dort modisch stilvolle Akzente setzt.

Vom College aufs Modeparkett

Der Loafer ist ein Schuh mit Tradition. Um 1910 wurde er von amerikanischen Schuhmachern entwickelt: Das Klassikermodell, der Pennyloafer, war geboren. In den 1930 Jahren ebnete er sich seinen Weg zum Klassiker, als der Loafer Einzug in die ehrwürdigen Universitätsgemäuer erhielt. Alle Studenten, egal ob männlich oder weiblich, trugen den Collegeschuh fortan mit großer Begeisterung.

Erst in den 1950er Jahren schwappte die Collegeschuh-Welle nach Europa. In Italien wurden die ersten Loafer gefertigt, doch erst in den 1960er Jahren setzte sich der Loafer-Trend immer mehr durch. Das Traditionshaus Gucci brachte ein Modell mit seinem Markenzeichen heraus. Somit war der Weg frei für neue Ufer: Der Loafer wurde gesellschaftsfähig und konnte von nun an auch zur stilvollen Freizeitgarderobe als auch zum legeren Casual-Outfit getragen werden. Ausnahmen bilden die USA und Italien: Der Loafer wird hier auch als Businessschuh akzeptiert, in Deutschland und Großbritannien dagegen ist er vornehmlich auf den Freizeitbereich beschränkt.

Der Loafer im Detail

Der Loafer ist ein Halbschuh zum Hineinschlüpfen. D.h., es gibt keinen Verschluss, ganz gleich ob Schnürung oder Schnalle. Der Einstieg ist offen gewählt. Zudem hat der Loafer eine Laufsohle und einen flachen Absatz. Oftmals wird der Loafer mit einem Mokassin verwechselt. Dieser ist zwar auch ein Schlupfschuh, verfügt aber über keine Laufsohle und keinen Absatz.

Der klassische Loafer präsentiert sich in durchgenähter Machart, das macht ihn leicht und flexibel. Aus diesem Grund gilt er auch eher als Sommerschuh und kommt überwiegend bei wärmeren Temperaturen und trockenem Wetter zum Einsatz. Es gibt den Loafer aber auch als rahmengenähtes Modell, in dieser Machart ist der Schuh sicherlich auch bei widrigem Herbstwetter zu tragen.

Loafer – gut kombiniert

Der Loafer ist eine gern gesehene Alternative, aber nur, wenn ein paar Styleregeln befolgt werden. Im Sommer am besten ohne Socken zu Jeans oder Chino tragen. Das Hosenbein sollte gerade geschnitten und nicht zu lang sein, die Silhouette des Loafers soll in jedem Fall sichtbar bleiben. Modemutige, die im Geschäftsleben auf keinen Dresscode achten müssen, können den Loafer in Ausnahmefällen auch zum Anzug kombinieren. Der Schuh sollte allerdings dann mit schlichter Eleganz und zurückhaltender Farbe überzeugen

Fazit: Der Loafer ist ein Schuh, der neue Stylingmöglichkeiten bietet und mit Komfort und Tradition auftrumpft. Er ist eine gelungene Abwechslung für jeden Männerfuß, auch wenn der schon längst aus dem Collegealter raus ist.

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