Jan´s Hintergrund
13
Dez
2016
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Nordisch, nonchalant, nasskalt: Der Norweger

Womöglich ist der Begriff „Norweger“ nicht so geläufig, doch auch dieses Modell zählt zu den klassischen Herrenschuhen. Es gibt ihn in drei Varianten – in der ursprünglichen, rustikalen oder französischen Version. Hauptsächlich passt er als legerer Schuh in den Freizeitbereich, in der eleganteren, französischen Variante ist er allerdings auch zu Anzugkombinationen tragbar.

Der Norweger ist ein Schuh im Derbyschnitt, also mit offener Schnürung. Als besonderes Merkmal ist er mit einem eingenähten Blatteinsatz auf dem Fußrücken versehen. Die Nähte der Lederränder sind dabei nach außen gewendet. Die Schuhspitze ist mit einer mittigen, markanten Teilungsnaht verziert. Bei dem französischen Norweger sind die Nähte dezenter gehalten und die Einsatzkanten nach innen geschlagen. Auch wird bei diesem Schuh eher Glattleder verwendet anstatt des sonst üblichen Scotchgrain-Leders. Diese spezielle Lederart, bei der die strukturierte Oberfläche gekörnt wirkt, ist mit für die rustikale, derbere Optik des Norwegers verantwortlich.

Vor allem die ursprünglichen und rustikalen Norweger-Varianten sind die perfekten Schuhe bei unbeständigem Herbst- und Winterwetter. Denn diese Modelle sind mit unsichtbar bestochenen Nähten wasserdicht sowie mit einer profilierten Gummisohle ausgestattet. Nasse Füße bei Regen und Schnee? Fehlanzeige.

Wer es also kernig, aber dennoch modisch mag, legt sich ein paar Norweger zu. Ein Schuh mit Ecken und Kanten, wie gemacht für echte Kerle.

 

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